Wärmeaufbringung - 03.05.2017
Mit zwei Programmen und einem Budget von 2,9 Millionen Euro soll das Potenzial von solarthermischen Anlagen für Gewerbe, Nah- und Fernwärme, Industrie und im privaten Wohnbereich stärker erschlossen werden.

Im internationalen Vergleich gehört Österreich bei der Pro-Kopf-Solarwärmeinstallation weltweit zu den führenden Ländern. Foto: pixabay.com

Bis Mitte September kann für die Förderprogramme „Solarthermie – große Solaranlagen“ und „Demoprojekt Solarhaus“ des Klima- und Energiefonds in Kooperation mit dem BMLFUW eingereicht werden. Große Solaranlagen bis 10.000 m² werden in den vier Schwerpunkten „Solare Prozesswärme in Produktionsbetrieben“, „Solare Einspeisung in netzgebundene Wärmeversorgung“, „Hohe solare Deckungsgrade in Gewerbe- und Dienstleistungsbetrieben“ und „Neue Technologien und Innovative Ansätze“ unterstützt. Der Klima- und Energiefonds eröffnet zusätzlich die Möglichkeit, mit einem Förderantrag auch EU-Kofinanzierungsmittel zu lukrieren.

Im Rahmen der Förderaktion „Demoprojekt Solarhaus“ werden erneut innovative solarthermische Anlagen im Ein- und Zweifamilienhaus, die mindestens 70 Prozent des Gesamtwärmebedarfs decken, gefördert. Die innovativsten Projekte werden außerdem wissenschaftlich begleitet, um die technologische Weiterentwicklung von Solarhäusern zu beschleunigen und vorhandene Konzepte zu verbessern.

„Zur Energiewende gehört auch die Umstellung im Bereich der Wärmeaufbringung. Diese wird durch die beiden Solarthermie-Förderaktionen des Klima- und Energiefonds vorangetrieben“, kommentiert Umweltminister Andrä Rupprechter. Die vollständigen Antragsunterlagen müssen bis spätestens 22. September, 12 Uhr, online bei der Kommunalkredit Public Consulting einlangen.

Klima – und Energiefonds

Kommunalkredit Public Consulting

Webseite BMLFUW

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