Vergleich - 18.10.2016
Fachleute der Energie- und Umweltagentur NÖ haben die zu erwartenden Energiekosten für die kommende Heizsaison unter die Lupe genommen.

Für den Energiepreisvergleich wurden die Energiekosten eines 25 Jahre alten durchschnittlichen Einfamilienhauses berechnet. Foto: © eNu

Trotz der in den letzten zwei Jahren stark gesunkenen Öl- und Gaspreise seien die Energiekosten der betrachteten erneuerbaren Heizsysteme wie Erdwärmepumpe, Pelletheizungen und Scheitholzheizungen wesentlich geringer als die der fossilen Heizsysteme, so das Fazit der Untersuchung. Heizen mit einer Erdwärmepumpe ist am günstigsten und braucht um 700 Euro weniger Energiekosten als eine vergleichbare Ölheizung.

Wie sich die Energiepreise in Zukunft entwickeln, lasse sich allerdings nicht vorhersagen. Einsparpotentiale bei den Heizkosten ergäben sich aber generell durch eine gute Gebäudedämmung oder durch einen Heizungstausch: „Bei einem Heizkessel der schon 15 Jahre oder älter ist, sollte ein Tausch überlegt werden, eine Einsparung von bis zu 20 Prozent ist so möglich“, sagt Herbert Greisberger, Geschäftsführer der Energie- und Umweltagentur NÖ. Bis 30 November diesen Jahres könne zudem noch beim Klima- und Energiefonds eine Förderung für die Errichtung von Pellet- und Hackgutzentralheizungsgeräten sowie Pelletkaminöfen in privaten Haushalten angesucht werden.

Förderaktion Holzheizungen 

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Kommentare  

#1 Gustav Albrecht 2016-11-03 11:22
Wer hat jetzt recht?
Wenn man die Berechnungen der Energieagentur anschaut, ergeben sich da andere Werte. Jetzt ist es durchaus berechtigt zu fragen, warum das so ist.
Auch bezweifle ich die Aussage "älter als 15 Jahren" - da sind wir dann im Jahre 2000. Seither hat sich die Technologie nicht so sehr weiterentwickel t, höchsten die Auflagen haben sich verändert. Wo da dann die Potenziale liegen, muss man sich anschauen. Hätte er 20 Jahre gesagt, wäre eine Zustimmung gewesen.

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