Studie - 11.04.2017
Rund drei Viertel der ÖsterreicherInnen stehen Elektroautos auf den heimischen Straßen positiv gegenüber. Doch wie viele sind tatsächlich bereit, solch ein Auto zu kaufen?

Derzeit sind die E-Autos auf Österreichs Straßen noch überschaubar – doch das soll sich in den nächsten zwei bis zehn Jahre ändern, so eine Studie des Linzer Institus market. Foto: Sébastien Agnetti / RENAULT Österreich GmbH / APA-Fotoservice

Das Linzer Institut für Markt-, Meinungs- und Mediaforschung market hat in einer für die österreichische Bevölkerung repräsentative Online-Befragung einen Blick in die Zukunft des österreichischen Individualverkehrs geworfen. Abgefragt wurden neben der persönlichen Einstellung zu Elektroautos auch die grundsätzliche Kaufbereitschaft und der Kaufzeitpunkt.

Hohe Akzeptanz, noch wenig Kaufinteresse
75% der Befragten stehen der Entwicklung von E-Autos für den Straßenverkehr positiv gegenüber. Der hohe Zuspruch klingt wenig überraschend, der Kauf eines Elektroautos käme jedoch nur für 9% sicher und für 30% unter Umständen in Frage.

Interessant sind hingegen die persönlichen Erfahrungen mit E-Autos. Laut der Studie sind 18% der Befragten – überwiegend Männer und Personen aus der Altersgruppe 15 bis 29 Jahre – bereits mit einem Elektroauto gefahren oder mitgefahren. 36% haben sich schon über elektrisch betriebene Fahrzeuge informiert, wohingegen 41% noch keine Erfahrungen damit gemacht haben.

Eine klare Aussage zeigen die Zahlen zum konkreten Kaufzeitpunkt: Nur 2% ziehen den Kauf eines E-Autos innerhalb der nächsten 12 Monate in Erwägung. Für den Großteil der Befragten wäre ein Zeithorizont von zwei bis zehn Jahre realistischer.

Treiber der Elektromobilität
10.000 E-Fahrzeuge fahren in Österreich bereits rein elektrisch. Im letzten Jahr gab es 3.826 Neuzulassungen von rein elektrisch angetriebenen Fahrzeugen. Wesentliche zukünftige Treiber sind nicht nur das E-Mobilitätspaket und steuerliche Vorteile für Betriebe. "E-Mobilität muss alltagstauglich, zuverlässig und leistbar sein, dann wird sie auch angenommen. Ein flächendeckendes Ladenetz ist der Knackpunkt: Die Fahrerinnen und Fahrer müssen sich darauf verlassen können, dass eine E-Tankstelle in der Nähe ist, wenn sie eine brauchen. Unser Ziel ist, dass bis 2020 österreichweit rund 5.000 E-Ladepunkte verfügbar sind“, sagt Verkehrsminister Jörg Leichtfried.


market Institut Studie
www.klimafonds.gv.at

Kommentare  

#4 Brodie 2017-04-24 00:49
The translator, Susanna Nied, received the 1982 ASF/PEN
Translation Prize for Poetry for translating this e book.

I guess you may say that Christensen is an experimental formalist, but it's extra
correct to simply say that she's an awesome writer.


Feel free to surf to my weblog ... Feind (https://google.com/: https://google.com)
#3 Zwickl 2017-04-13 15:45
E.Mayer, Sie liegen da aber weit daneben.
Wichtig ist nicht der Kaufpreis, sondern was das Auto im Jahr bzw. bei gewisser Laufleistung kostet. Da ist E fast immer viel billiger. Förderung ist problemlos. Das mit unfair beim Laden würde ich genauer prüfen. Normal ladet man ohnehin zuhause oder am Zielort, z.B. Arbeit. Oder an Gratis-Ladestationen.
Preisverstecken ist untergriffig. Wer ein Auto kaufen darf, sollte auch rechnen können.
Die Reichweiten sind real, aber es kommt auf den Fahrstil, Fahrprogramm, etc. an. Da schwindeln die Verbrenner viel mehr bei Verbrauch und Abgasen.
Ladestationen gibt es mehr als genug und es werden laufend mehr.
Glauben Sie nicht Leuten, die kein E-Auto fahren, die suchen nur Gegenargumente, weil sie keines haben.
#2 E. Mayer 2017-04-13 14:36
Ich würde gern ein E-Auto kaufen:
1.Problem der teurere Kaufpreis. Die Förderung ist nicht garantiert. Da bist du Bittsteller.
2.Problem: das Abrechnen nach Ladezeit! Wenn nur wenig KW an der Ladestelle zur Verfügung stehen (zB. ein zweiter gleichzeitig ladet) zahlt man einfach das Doppelte, weil man länger laden muss, für die gleiche geladene KW Anzahl. Das kann teuer kommen und ist absolut unfair. ein böser Trick der E-Wirtschaft. So verhindert man den Kauf von E-Autos.
3.Problem: das Verstecken eines teuren Preises für E-Autos durch die monatliche Miete der Batterien, z.B. € 70,- pro Monat. Die Batterien sind nicht im Kaufpreis inbegriffen.
4. Problem: die Fehlangaben der Produzenten über die Reichweite, besonders im Winter! (die Batterie hat weniger Leistung durch die Kälte und die benötigte Heizung kommt auch dazu.
5. Problem: zu wenig E-Zapfsäulen.

Es ist unverantwortlic h mit solchen Tricksereien zum E-Auto motivieren zu wollen.
#1 Brücker 2017-04-13 13:27
Eine spannende Energie- und Nachhaltigkeits bilanz zwischen Elektro- und fossil betriebenen PKW macht Prof. Dr. Anton Gunzinger. Vgl. auch http://aspo.us1.list-manage.com/track/click?u=4d682dc72bf0a514c10cd4c40&id=137e6d469d&e=c57345b001

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