Zwischenbilanz - 14.03.2017
Für die Anfang März gestartete Ankaufprämie des Umwelt- und des Verkehrsministeriums für Fahrzeuge mit alternativem Antrieb sind bis gestern früh 1.021 Anträge eingegangen.

Im Jänner und Februar sei die Zahl der Neuzulassungen im Vergleich zum Vorjahr laut BMLFUW um mehr als 50 Prozent gestiegen. Foto: BMLFUW / Kern Bernhard

Von den Förderansuchen in den ersten zwölf Tagen seit Förderstart entfielen 881 auf Elektro- und Brennstoffzellenfahrzeuge, 79 auf Plug-in-Hybride und Range Extender und 61 auf E-Mopeds und E-Motorräder. Unterstützt wird der Kauf der E-Fahrzeuge von Verkehrsministerium, Umweltministerium und dem Verband der Automobilimporteure mit bis zu 4.000 Euro.

Niederösterreich liegt mit insgesamt 238 Förderanträgen an der Spitze, Platz zwei belegt die Steiermark mit 186 Ansuchen, es folgt Oberösterreich mit 177 Anträgen. 441 Anträge wurden dabei von Privaten, 580 Anträge von Betrieben und Gemeinden gestellt. Verkehrsminister Jörg Leichtfried sieht die Entscheidung für die Einführung der E-Auto-Prämie bestätigt und wird in einer Mitteilung des BMLFUW zitiert: „Wir haben in kurzer Zeit die Tausender-Marke geknackt. Das zeigt, dass wir mit unserer Förderung goldrichtig liegen. Wir erleben in der Elektromobilität gerade einen Popcorn-Effekt. Allein heuer hatten wir 692 Neuzulassungen bei den E-Autos. Das ist deutlich mehr als im vergangenen Jahr. Mit unserem Förderpaket treiben wir diese Entwicklung weiter voran.“

In Deutschland allerdings war die Reaktion auf die dort im Juli 2016 eingeführte Prämie beim Kauf von Elektroautos bisher eher verhalten: Bis Ende Januar diesen Jahres wurden laut „AutoBild“ nur rund 10.835 Anträge auf eine Prämie gestellt.

Aussendung BMLFUW

Bericht „AutoBild“ 

Kommentar schreiben