E-Tankstellen - 06.02.2017
Ausbau der E-Tankstellen: Die zuständige ASFINAG will bis Jahresende zumindest alle 100 Kilometer eine E-Tankstelle an den Autobahn-Raststationen anbieten.

Eine Karte der Schnellladestationen entlang von Autobahnen aus einem Vortrag von Karl-Christian Petz im Februar 2017. Bild: Screenshot aus der Präsentation. www.elmotion.at

Derzeit können Autofahrer bei den Raststationen in Österreich überall konventionell tanken, aber nur an 12 Schnell-Ladestellen elektrisch. Sogar Erdgas und Autogas sind mit insgesamt 13 Rastplätzen öfter vertreten. Doch nun kündigte Karl-Christian Petz, Leiter der Raststationen und Liegenschaften bei der ASFINAG (Autobahnen- und Schnellstraßen-Finanzierungs-Aktiengesellschaft), im Rahmen eines Vortrags beim Kongress „elmotion 2017“ in Wien an, den Ausbau voranzutreiben. Noch im ersten Quartal 2017 wird begonnen, weitere 10 Standorte an den Autobahnen auszurüsten. Wo genau diese Elektro-Tankstellen installiert werden, könne erst nach Vorliegen der Kostenschätzungen im Rahmen der Ausschreibung definiert werden. Jedenfalls sollte die 100-Kilometer-Grenze nicht überschritten werden. „Damit stehen auch für die derzeitigen E-Autos erreichbare Ladeplätze zur Verfügung“ erklärte Petz. Und auf die Anmerkung aus dem Publikum, dass das nicht reichen dürfte, wenn Wartezeiten für die E-Automobilisten vermieden werden sollen, antwortete Petz, man werde sich den Bedarf genau ansehen und gegebenenfalls laufend nachrüsten. Jedenfalls sollen die Ladepunkte interoperabel und für alle gängigen Bezahlsysteme offen sein.

elmotion 2017

ASFINAG

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