Kongress - 02.02.2017
Bei einem Elektromobilitäts-Kongress in Wien sprachen sich viele Redner und Aussteller dafür aus, Elektroautos im Betrieb in der Gruppe zu teilen. Die Modelle müssen meistens wirtschaftlich gestützt werden.

Im Süden von Wien stehen beim gemeindeübergreifenden E-Carsharing "Ecarregio" fünf E-Golfs zur Verfügung. Foto: © Mag. Wolfgang Hucek/Gemeinde Brunn a. G.

Fünf Gemeinden im Süden von Wien tun es gemeinsam, viele geförderte Vereine und Gemeinden machen es. Sie teilen sich ein Auto. Ob es fünf Elektroautos sind, die sich Mödling und vier Nachbargemeinden sharen oder Teslas, die nur gemietet statt gekauft werden – die in der Anschaffung relativ teuren Elektromobile sind besser ausgelastet, wenn mehrere darauf zugreifen können. Der Mödlinger Vizebürgermeister Gerhard Wannenmacher zeigte sich beim "el-motion 2017“-Elektromobilitäts-Kongress in Wien sehr optimistisch, dass sich die kommunalen Carsharings weiter durchsetzen. Wie weit sich die Stützung durch Steuergeld (Förderungen) einmal aufhören kann, ist allerdings noch unklar. Zumindest die Nutzung durch die Gemeindebediensteten müssen wohl weiterhin vom Steuerzahler bezahlt werden. Die Gemeinden sind nämlich in den meisten Carsharing-Projekten die beständigsten Nutzer.

Andere Anbieter, die sich beim emotion-Kongress in Wien präsentierten, setzen auf kommerzielle Nutzungen und vermieten Teslas, Zoés und andere Modelle zeitweise. Sie berichten von steigender Akzeptanz beim Publikum und beginnen, ökonomisch erfolgreich zu werden.

el-motion 2017

Kommentar schreiben